Systemische Methoden

Die systemische Beratung und systemische Therapie bietet eine Vielfalt an Methoden. In den Beratungssettings werden je nach Thematik die unterschiedlichsten systemischen Methoden angeboten bzw. aktiv in das Gespräch integriert, z.B.:

Geschichten und Metaphern ermöglicht es von der direkten, oft vielleicht schwierigen ernsten Situation, sich ein wenig zu entfernen und wie aus der Distanz heraus eine Sichtweise für die eigene Situation und die Familiensituation zu gewinnen. Daraus ergeben sich neue Sichtweisen oder man kann einmal über ganz andere Lösungen nachdenken.

 

Nicht immer erleben wir die Dinge einheitlich. Um die verschiedenen inneren Erlebensweisen zu erfahren und Lösungen zu generieren, kann die sogenannte innere Familie bzw. das innere Team

-Arbeit mit inneren Anteilen-

 erfasst und befragt werden.

Grundsätzlich bedient sie sich verschiedenster Fragetechniken z.B. zirkuläre, hypothetische und ressourcenorientierte Fragen, Skalierungsfragen und Fragen nach Ausnahmen. Sie dienen dazu, Informationen zu gewinnen, mögliche Zustände in der Zukunft zu visualisieren, vorhandene Möglichkeiten zu aktivierenund zeigen, wie unterschiedlich bestimmte Lebens- und Erlebenssituationen von verschiedenen Personen erfahren werden.

Das Tetralemma ist eine Methode, die sehr gut dazu geeignet ist, sich auch körperlich in eine Situation nach der Entscheidung zu versetzen, indem eine Visualisierung durchgeführt wird.

Sie macht insbesondere dann Sinn, wenn eine Entscheidung zwischen zwei Positionen schwierig oder unmöglich erscheint.

Das Tetralemma dient zur Überwindung des vertikalen Denkens und lädt ein zum lateralen Denken (Querdenken). 

Das Familienbrett stellt gewissermaßen eine „Miniversion“ einer Aufstellungsdarstellung und macht mittels unterschiedlich gestaltbarer Figuren und Symbole Beziehungen und unterschiedliche Sichtweisen sichtbar. Außerdem ermöglicht es das Ausprobieren bisher nicht erkannter Alternativen und das Ausmalen von Lösungsperspektiven.

Biografiearbeit zeigt Wege auf, sich mit der eigenen Geschichte, der Familiengeschichte, der Zeitgeschichte und deren Wechselwirkungen vertieft zu befassen und Zukunft zu gestalten. 

Eine zentrale systemische Idee ist das Umdeuten (Refraiming). Hier wird die Sinnhaftigkeit und Bedeutung des Erlebten oder des Geschehens (Symptom) in Abhängigkeit des Kontextes genau untersucht und somit eine neue Sichtweise eingeführt. Aus systemischer Sicht macht nämlich jedes Verhalten Sinn, wenn man den Kontext kennt.

Das Lebensflussmodell als analoge Methoden ermöglicht den KlientInnen eine aktive Darstellung von Vergangenheits-, Gegenwarts- und Zukunftsvorstellungen.

... und es gibt noch viele

 

         weitere Methoden.............

© 2019  Rebecca Mack

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