Systemisches Gesundheitscoaching & Stressprävention

Das sogenannte Burnout-Syndrom ist durch eine Vielzahl von belastenden sozialen und psychischen Stressoren gekennzeichnet. Betroffene Menschen verfügen häufig über wenig Strategien, mit diesen Stressoren angemessen umzugehen. Im Gesundheitscoaching und der systemischen Stressprävention stehen der Umgang mit Stressoren und die adäquate Bewältigung von erlebtem Stress in Alltag und Beruf im Vordergrund.

Im systemischen Gesundheitscoaching widmen wir uns Ihrer individuellen „Stresspersönlichkeit“, identifizieren Stressoren und energieraubende, blockierende Verhaltens- und Erlebensmuster. Ein weiteres Ziel des Gesundheitscoachings ist der Umgang mit belastenden Gedanken und Bewertungen. Eine emotionale Bewertung ist häufig mit Schuld, Scham und Aggression verbunden und führt zu einer Abwärtsspirale von negativen Gedanken und Selbstattributionen. Im systemtherapeutischen Setting erarbeiten wir psychische und körperliche Stressmuster und entlarven innere Antreiber, Blockaden und negative Glaubenssätze. Dies kann zu einer erheblichen Verbesserung des psychischen Empfindens führen.

Das systemische Gesundheitscoaching & Stressprävention dient außerdem dazu, den Grad an Selbstwahrnehmung zu erhöhen und konstruktive Wege aus der Stressspirale zu finden. Es erhöht die persönliche Resilienz, unterstützt eine nachhaltige Work-Life-Balance und ist eine wirksame Burnoutprophylaxe. Durch das systemische Gesundheitscoaching werden bereits vorhandene Ressourcen und Kräfte aktiviert und die Klientinnen und Klienten in ihrer Selbstfürsorge unterstützt.

Die systemische Herangehensweise an den Bereich der Stressprävention ergänze ich unter anderem durch das wissenschaftlich anerkannte Stressimpfungstraining nach Meichenbaum mit einer systemischen Perspektive von Stress und entsprechenden systemischen Interventionen.

Weitere Ziele die im Coaching erreicht werden können:

  • Langfristige Vermeidung negativer Stressfolgen (chronische psychische und physische Erkrankungen)

  • Erkennen von Stress verstärkenden und aufrechterhaltenden Bedingungen und Kontexten und deren Ausnahmen (systemische Perspektive)

  • Blick auf die Bereiche Work-Life -Ebenen (Beruf, Beziehung und Gesundheit) und die damit verbundenen unterschiedlichen Rollen und Anforderungen innerhalb der Systeme

  • Verbesserte Work-Life-Balance durch das Erkennen von Kraftfresser und Ressourcen  

  • Verbesserte instrumentelle Stresskompetenz mittels Zeitmanagement und Problemlösestrategien

  • Kennenlernen von ausgewählten  Entspannungsverfahren und deren Anwendung im Alltag

 

  • Kennenlernen von sog. „Umschaltritualen“ mit dem Ziel, diese in den Alltag zu etablieren um den Schalter nach der Arbeit umlegen zu können und damit die Entspannungsfähigkeit zu erhöhen